Erkundung und Sicherung

Im Ruhrgebiet wurden beim oberflächennahen Abbau von Kohle großflächig sogenannte Grubenbaue angelegt. Nach und nach brechen diese durch das Gewicht der darüber lastenden Massen zusammen. Diese Einstürze können sich bis zur Oberfläche fortsetzen und führen dort zu den gefürchteten Tagesbrüchen. Allein für NRW geht man heute davon aus, dass das durch Grubenbaue bedrohte Gebiet rund 300 km² umfasst. Ein Großteil davon liegt am südlichen Rand des Ruhrgebietes, etwa südlich der A 40 zwischen Mülheim und Unna.

Um die individuelle Gefährdung eines Grundstücks zu bestimmen, kann durch Erkundungsbohrungen festgestellt werden, ob darunter Kohle abgebaut wurde und welche Gefahr dadurch besteht. Ist eine Gefährdung der Tagesoberfläche nachgewiesen, wird der Untergrund, je nach geplanter Nutzung, in bis zu drei Stufen durch geeignete Baustoffe gesichert. Diese werden zunächst lose in die Hohlräume eingefüllt oder bei Bedarf auch unter Druck eingepresst. Sobald die Baustoffe ausgehärtet sind, ist die Gefahr von Bergsschäden aus dem oberflächennahen Bergbau für immer gebannt.

Die GbE führt alle Erkundungs- und Sicherungsarbeiten mit eigenem Gerät und eigenem Personal aus. Hierzu verfügen wir über 8 Bohrgeräte und 8 vollständige Verfüll- und Verpressanlagen.